Donnerstag, 7. Mai 2015

Hähncheninnenbrustfilets nach Saltimbocca-Art vom Grill



Hallo ihr,

heute habe ich mal ein edles Grillrezept das trotzdem schnell und einfach zu machen ist.

Zutaten pro Stück:

1 Hähncheninnenbrustfilet
1 Scheibe Parmaschinken
1 großes oder 2 kleine Blätter Salbei

Zubereitung:

- Das Hähncheninnenbrustfilet waschen, ggf. putzen und mit einem Küchenpapier trocken tupfen
- Den Salbei auf das Filet legen
- Den Schinken außen drum herum wickeln
- Zusätzliches würzen ist nicht notwendig, der Schinken ist würzig genug
- Bei Bedarf alles mit einem Zahnstocher fixieren
- Auf dem Grill von allen Seiten kurz grillen, so dass das Hähnchen durch, aber nicht trocken ist
- Schon fertig! Dazu passt am besten selbstgemachte Kräuterbutter

Guten Appetit!

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Mittwoch, 6. Mai 2015

Muttertag: 10 schöne Last-Minute Geschenke



Hallo ihr Lieben,

der Muttertag rückt in großen Schritten immer näher.
Bei mir ist es mit Muttertag ähnlich wie mit Weihnachten...das kommt immer so plötzlich!!! Da ich aber ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Mutter habe möchte ich natürlich, dass meine Mutter trotz meiner Planlosigkeit einen schönen Tag hat. Und so habe ich mir über die Jahre einen breiten Schatz an "Last-Minute-Geschenken" einfallen lassen.
Nachdem ich mich mit vielen Müttern unterhalten habe steht definitiv fest: am meisten freuen sich Mütter über echte "Qualitätszeit" mit ihren Kindern, gerade wenn die Kinder schon erwachsen sind und man wenig Zeit für einander hat. Deshalb bevorzuge ich Geschenke bei denen ich "gemeinsame Zeit" verschenke, gegenüber Dingen die einen hohen materiellen Wert haben.
Hier schreibe ich euch nun meine zehn Favoriten nieder, vielleicht ist ja auch für deine Mutter etwas passendes dabei.

1. Wellness-Tag

Ein gemeinsamer Wellnesstag ist die Krönung für fast alle Mütter. Sie können sich von ihrem stressigen Alltag erholen und nebenbei auch noch Zeit mit ihrem Kind verbringen.
Es muss auch nicht immer das teure Wellnesshotel sein. Auch zu Hause kann man sich einen schönen Wellnesstag machen. Einfach Bad und Wohnzimmer schön herrichten mit (Duft-) Kerzen, gemütlichen Decken und Kissen, eine Entspannungs-CD einlegen und z.B. Gesichtsmasken selber machen, sich gegenseitig massieren, ein Bad nehmen,...! Dazu ein paar leichte Snacks wie Gemüsesticks mit Dipp und frisches Obst. Wer mag noch ein paar (alkoholfreie) Cocktails und schon habt ihr einen super Wellnesstag.
Alle "Störfaktoren", wie kleine Geschwister, Partner oder Haustiere die etwas wollen, etc. solltet ihr für eure Wellnesszeit natürlich am besten ausquartieren, so dass es auch wirklich eine entspannte Zeit ist! Vielleicht mag Papa ja mit Kind und Kegel eine Radtour mit Picknick auf einem tollen Spielplatz oder so etwas machen!?!

2. Mutter-Kind Ausflug

Qualitätszeit ist das Zauberwort! Was hast du früher gerne mit deiner Mutter unternommen? Wo wart ihr gerne? Im Kino? Im Wald? Beim Shopping? Zum Schwimmen?
Lass die guten alten Zeiten wieder aufleben und schenke deiner Mutter einen Gutschein für einen gemeinsamen Ausflug an einen Ort wo ihr früher gerne wart.
Ganz wichtig: Sofort einen Termin (plus ggf. einen Ausweichtermin bei schlechtem Wetter) festlegen, sonst neigt man dazu solche Sachen ewig vor sich her zu schieben und irgendwann hat man es vergessen, das wäre schade.
Vielleicht passt es ja auch direkt am Muttertag. Einfach die Mama einladen und los geht's! :-)

3. Ein Brunch oder Candle-light-Dinner

Ich und meine Geschwister bereiten jedes Jahr für unsere Mutter ein leckeres Brunch vor. Meistens bei jemandem zu Hause, denn die Restaurants sind an diesem Tag fast alle überfüllt und dann ist es nur noch halb so gemütlich.
Kaffee, Brötchen oder selbst gebackene Ciabatta, Wurst- und Käseplatte, ein paar Marmeladen, Butter, selbst gemachten Fruchtjoghurt, Rührei, zum Mittag eine leckere Suppe und schon habt ihr ein wundervolles Brunch zu dem die ganze Familie zusammen kommen kann und echte Qualitätszeit miteinander verbringt.
Auch Mama (und Papa) zu Hause schön bekochen und ein Candle-light-Dinner servieren ist für die meisten Mütter eine riesen Freude.

4. Fotoalbum

Ein Fotoalbum mit vielen Bildern von Mutter und Kind quer durch die Jahre ist ein wunderschönes gemeinsames Erinnerungsstück.
In vielen Geschäften gibt es inzwischen Foto-Sofortdrucker. So ist auch ein persönliches Fotoalbum ein schnelles Last-Minute-Geschenk und deine Mutter wird viele Jahre Freude daran haben.

5. Persönliches Kochbuch

Mamas Lieblingsrezepte alle zusammen gebündelt in einem persönlichen Kochbuch?!? Kein Problem, sofern du weißt, was deine Mutter gerne isst.
Einfach Rezepte im Netz zusammen suchen, ausdrucken und schön zusammen heften. Persönlich, individuell, schnell gemacht und nicht teuer! Vielleicht fällt dir zu dem ein oder anderen Rezept ja auch noch eine kleine gemeinsame Anekdote ein die du dazu schreiben kannst!?!

6. Kuchen

Ein selbstgebackener Kuchen in Herzform, zum Beispiel der Käsekuchen mit Schokoboden und Fruchttopping, oder leckere Cupcakes sind nicht schwer, schnell gemacht und günstig. Wenn du noch ein gemeinsames Kaffeetrinken daraus machst wird deine Mutter sich sicherlich sehr freuen!

7. Beauty-Set

Selbstgemachte Geschenke waren und bleiben immernoch die Besten, so wie früher die selbst gemalten Bilder. Schonmal eine Handcreme oder einen Lippenpflegestift selbst gemacht? Das ist nicht schwer und man braucht gar nicht so viele "Sonderzutaten". Welche Kosmetik benutzt deine Mutter regelmäßig? Rezepte zum selbermachen findest du jede Menge im Netz. Raussuchen, nach"kochen", schön verpacken und fertig!

8. Badezusätze

Was eigentlich alle Mütter brauchen? Zeit für sich und Entspannung! ;-) Mach doch deiner Mutter mal entspannende Badezusätze selber, zum Beispiel sprudelnde Badepralinen.
Dafür brauchst du nur 100 g Natron, 50 g Zitronensäure, 25 g Speisestärke, 25 g Milchpulver, 50 g Sheabutter, Speisefarbe und ätherisches Duftöl deiner (bzw. Mamas) Wahl.
Die trockenen Zutaten miteinander vermischen, die Sheabutter schmelzen, Farbe und Duft dazu geben und das geschmolzene Fett mit den trockenen Zutaten gut vermischen.
Alles zusammen in Silikonförmchen oder Eiswürfelförmchen geben und aushärten lassen.
Fertig ist dein selbstgemachtes persönliches Entspannungsbad.

9. Komplimente-Box

Was liebst du an deiner Mutter? Was schätzt du an ihr, was kann sie gut? Wer freut sich nicht über Komplimente?!? Gerade Mütter die so viel für ihre Kinder tun bekommen oft viel zu wenig Anerkennung für ihren Einsatz. Schreibe je ein nettes Kompliment (z.B. "Du kannst toll zuhören", oder "Du bist wie eine Freundin für mich",...) auf ein Zettelchen und verpacke alles schön. Je nachdem, wie viele Zettel du zusammenbekommen hast kannst du einen "Muttertagskalender" daraus machen. Bei 12 Zettelchen darf deine Mutter jeden Monat einen aufmachen, etc.
Du kannst auch kleine Gutscheine (z.B. "Gemeinsam Eis essen gehen", "gemeinsamer Spaziergang", ...) mit dazu tun. So hat deine Mutter das ganze Jahr etwas von ihrem Muttertagsgeschenk.

10. Baby-sitting

Gerade für junge Mütter toll. Vielleicht ja nicht für eure eigene, aber vielleicht für eine Freundin die Mutter ist?!? Oder die eigene Partnerin?!? Sicherlich ist sie froh, wenn sie mal wieder etwas freie Zeit ohne Kind(er) hat. Also schenke ihr doch einfach einen Baby-Sitting-Gutschein. Und während du die lieben Kleinen betreust kann sie mal wieder etwas schönes unternehmen.

Einen schönen Muttertag wünsche ich euch allen!

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Dienstag, 5. Mai 2015

Gartenkalender Mai: Was wird gesät, gepflanzt und geerntet?!?


Hallo ihr Lieben,

der Mai ist einer der arbeitsintensivsten Monate im Gartenjahr. Nach den Eisheiligen können viele Pflanzen die schützende Fensterbank verlassen und in's Freiland umziehen.
Was es so zu tun gibt habe ich euch hier zusammen getragen:

Was wird gesät?

Auf der Fensterbank:

Paprika
Melonen
Gurken
Zucchini
Kürbis

Im Freiland unter Schutz:

Kräuter ( Kapuzinerkresse, Basilikum, Koriander)
Feldsalat
Mais
Brokkoli
Blumenkohl
Bohnen
Gurken (nach den Eisheiligen)
Kürbisse (nach den Eisheiligen)
Lauch
Spinat
Sellerie

Im Freiland:

Rote Beete
Kohl
Karotten
Chicoree
Fenchel
Kohlrabi
Kräuter (Petersilie, Sauerampfer, Dill, Bohnenkraut, Ringelblumen)
Salate
Erbsen
Radieschen
Rucola
Frühlingszwiebeln
Rüben
Mangold

Was wird gepflanzt?

Kartoffeln (letzte Chance!)
Tomaten (nach den Eisheiligen)
Auberginen (nach den Eisheiligen)
Kohl
Sellerie (nach den Eisheiligen)
Paprika (nach den Eisheiligen)
Chili (nach den Eisheiligen)
Zucchini (nach den Eisheiligen)
Kürbis (nach den Eisheiligen)
Gurken (nach den Eisheiligen)
Melonen (nach den Eisheiligen)
Fenchel (Nachts bis zu den Eisheiligen abdecken)
Artischocken (Nachts bis zu den Eisheiligen abdecken)
Kohlrabi
Porree
Spinat (nach den Eisheiligen)
Salate
Erbsen
Bohnen (nach den Eisheiligen)
Rhabarber
Brokkoli
Mais (nach den Eisheiligen)
Süßkartoffeln
Kräuter
Erdbeeren
Kapstachelbeeren
Cranberrys

Was wird geerntet?

Spargel
Artischocken
Rüben
grüner Knoblauch
Frühlingsblumenkohl
Salate
Erbsen
Radieschen
Rettich
Rucola
Babykarotten
Spinat
Mangold
Rhabarber
Frühlingszwiebeln
Frühlingskohl
Kohlrabi
Kräuter

Wildkräuter:

Gundermann
Brennnessel
Spitzwegerich
Löwenzahn
Sauerampfer
Gänseblümchen
Giersch
Vogelmiere
Waldmeister
Bärlauch

Was es sonst noch so zu tun gibt:

- Schnecken bekämpfen
- Beete vorbereiten
- Regelmäßig Unkraut jäten
- Rasen mähen
- Bei längerer Trockenheit gießen, vor allem frisch ausgesäte Pflanzen
- Sämlinge draußen abhärten, bis die Eisheiligen vorbei sind
- Sämlinge ausdünnen, damit die kräftigsten Pflanzen genügend Platz haben sich gut zu entwickeln
- Das Thermometer im Blick behalten! Sollte es doch nochmal Frost geben die kälteempflindlichen Pflanzen mit Vlies, Zeitungspapier oder Reisig abdecken
- Netze über die Beerensträucher spannen um sie vor Vögeln zu schützen
- Kartoffeln anhäufeln
- Stützen für Kletterpflanzen wie Erbsen, Bohnen, Gurken,... aufstellen
- Artischocken düngen und mulchen
- Unerwünschte Ausläufer von Erdbeeren entfernen, sobald sie Früchte ansetzen Stroh unter den Pflanzen ausbreiten
- Obststräucher ausdünnen und mulchen
- Spalierobst schneiden und neue Triebe anbinden
- Stabtomaten ausgeizen
- Frühbeet, Folientunnel und Gewächshaus regelmäßig lüften
- Pflanzen auf Schädlingsbefall überprüfen
- Königsblüte (die 1. ) der Paprika entfernen, dadurch trägt sie später mehr Früchte
- Leimringe um die Obstbäume legen

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Montag, 4. Mai 2015

Nudeln mit cremiger Tomatensoße, super einfach, schnell gemacht und extrem lecker!


Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch eines meiner Lieblingsrezepte zeigen. Es ist zwar eine echte Kalorienbombe, aber so dermaßen lecker! Noch dazu ist diese Tomatensoße sehr leicht zu kochen, wenn man bei kleiner Hitze arbeitet kann man quasi kaum etwas falsch machen. Und schnell geht es noch dazu.
Dieses Essen gibt es bei uns immer, wenn es mal ganz fix gehen muss!

Zutaten für 4 Personen:

500 g Nudeln
35 g Butter
2 EL Mehl
150 ml warmes Wasser
1 TL Gemüsebrühepulver
300 ml Milch
100 g Tomatenmark (= eine halbe Tube)
1/2 TL Zucker
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Optional:

100 g geriebener Käse
100 g Schinkenwürfel
100 g gewürfelter Feta
10 Blätter Basilikum

Zubereitung:

- Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen, dann abgießen und beiseite stellen, bis die Soße fertig ist
- Während dessen in einem kleinen Topf die Butter schmelzen
- Das Mehl einrühren und kurz anschwitzen, gut umrühren!
- Dabei die Gemüsebrühe in dem Wasser auflösen
- Die Mehlschwitze mit der Gemüsebrühe ablöschen, alles gut verrühren
- Nach und nach die Milch dazu geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dabei immer wieder gründlich umrühren und die Soße kurz aufkochen lassen, da sie dabei andickt
- Das Tomatenmark dazu geben und unterrühren
- Die Soße mindestens 10 Minuten kochen, sonst schmeckt sie mehlig
- Mit Zucker, Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken
- Nudeln auf Tellern anrichten und die Tomatensoße darüber geben
- Wer mag kann jetzt noch geriebenen Käse, gewürfelten Feta, Schinkenwürfel, oder gehackten Basilikum darüber geben

Guten Appetit!!!

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Sonntag, 3. Mai 2015

Stockbrot mit flüssigem Kern! Perfekt zum Grillen oder Lagerfeuer!!!



Hallo ihr Lieben,

wie gestern schon geschrieben wurde bei uns gegrillt.
Zum Grillen gehört bei uns auch immer ein kleines Lagerfeuer und nettes Beisammensitzen im Anschluss mit dazu. Und was gibt es schöneres am Lagerfeuer als Stockbrot zu machen?!?
So braucht auch niemand einen Nachtisch vorzubereiten, den dann am Ende doch niemand isst, weil sich alle beim Grillen schon so voll gefuttert haben.
Und wenn dann eben wirklich keiner Hunger auf Nachtisch hat kann man aus dem Teig am nächsten Tag noch wunderbar Pizza, Pizzabrötchen oder Ciabatta backen. Wir machen nämlich unser Stockbrot immer mit unserem ganz "normalen" Ciabatta-, bzw. Pizzateig.

Zutaten:

500 g Mehl
230 ml lauwarmes Wasser
50 ml Olivenöl
1 TL Salz
1 Tütchen Trockenbackhefe
Schokocreme (z.B. Nutella) oder Schokolade (z.B. Celebrations, Schogetten, etc.)
Stöcker
Messer, Alufolie (bei Bedarf)

Zubereitung:

- Aus Mehl, Wasser, Öl, Salz und Hefe einen Hefeteig kneten. Mindestens 10 Minuten kneten (lassen) und am Schluss die Konsistenz prüfen. Der Teig sollte nicht mehr kleben, sich aber auch nicht trocken oder gar krümelig anfühlen, ggf. noch etwas mehr Mehl oder Wasser dazugeben
- Den Teig abgedeckt gehen lassen, bis beim Lagerfeuer der kleine Nachtischhunger kommt
- Einen Stock nehmen (Durchmesser oben ca. 2 cm) und bei Bedarf oben mit einem Messer ein bisschen abschälen. Wer es ganz hygienisch mag kann etwas Alufolie oben um den Stock wickeln, aber eigentlich ist das unnötige Müllproduktion! ;-)
- Eine kleine Hand voll Teig nehmen und daraus eine lange Schlange formen
- Den Teig schneckenförmig um den Stock wickeln, an der Spitze beginnend. Alles gut festdrücken und dabei die letzten Lücken schließen, der Teig sollte den Stock komplett umschließen, aber nicht zu dick sein, ca. 0,5 cm
- Jetzt über der Glut (nicht in der Flamme!) das Stockbrot backen, bis es rundherum schön gebräunt ist. Dabei immer drehen, damit es nicht schwarz wird
- Das Brot ist fertig, wenn es sich beim darauf klopfen hohl anhört und sich ganz leicht vom Stock ziehen lässt
- Jetzt das Brot vom Stock abziehen und Schokolade der Wahl in das Loch im Brot stecken. (Ich kaufe meistens Celebrations oder ähnliches, die haben eine perfekte Größe dafür und man kann mit den Sorten abwechseln.) Kurz schmelzen lassen und genießen!

Guten Appetit!

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Samstag, 2. Mai 2015

Fleisch oder Gemüse marinieren: 5 leckere Marinaden zum Grillen

Hallo ihr Lieben,

heute Abend wird bei uns gegrillt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Der Teig für's Fladenbrot ist vorbereitet, die Fetakäsepäckchen gepackt und das Fleisch mariniert.
Ich mariniere mein Fleisch für's Grillen fast immer selber. Das ist meistens günstiger, leckerer und mit Sicherheit gesünder, denn ich weiß was drin ist!

Grundsätzliches zum Marinieren:

- Der Kreativität sind beim Marinieren keine Grenzen gesetzt. In der Regel enthält eine Marinade drei Grundbestandteile: Öl, Gewürze und Säure
- Ihr solltet gute Öle verwenden, zum Beispiel hochwertiges Rapsöl oder Olivenöl. Billiges Öl schmeckt man auch nach dem Marinieren und Grillen noch raus und das wäre schade um die Arbeit und das Geld
- Als Säure werden klassisch Zitronensaft oder Essig verwenden. Man kann aber auch gut Buttermilch oder Joghurt verwenden, vor allem zu Geflügel
- Das Grillgut sollte, je nach Dicke, mindestens 6 Stunden marinieren. Im Kühlschrank aufbewahrt könnt ihr auch problemlos ein bis zwei Tage marinieren. Je länger die Marinadezeit ist, desto intensiver wird der Geschmack
- Die Marinade sollte mindestens doppelt so intensiv gewürzt sein, wie das Fleisch oder das Gemüse hinterher schmecken soll
- Beim Salz scheiden sich die Geister. Ein Teil sagt ganz klar man soll auf keinen Fall das Salz direkt in die Marinade geben, sondern erst hinterher salzen, da das Salz sonst die Flüssigkeit aus dem Fleisch zieht und es dadurch trocken wird. Ein anderer Teil sagt das macht nichts, da entweder das Fleisch auch zusätzlich die Flüssigkeit aus der Marinade aufnimmt, oder aber das Salz durch das Öl gekapselt ist und somit keine Flüssigkeit aus dem Fleisch ziehen kann. Ich denke die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Wenn ich Marinaden auf Wasserbasis verwende salze ich die Marinade, bei Ölmarinaden salze ich zur Sicherheit erst direkt vor, oder nach dem Grillen
- Bevor das Grillgut auf den Grill kommt mit einem Küchentuch vorsichtig überschüssige Kräuter und Gewürze abwischen, damit sie nicht anbrennen und dadurch das Grillgut bitter schmecken lassen

Fünf leckere Marinaderezepte:

Biermarinade, der Klassiker zu rotem Fleisch

Zutaten:

1 Flasche Bier
5 EL Olivenöl
3 Zwiebeln
3 Zehen Knoblauch
2 EL Kräuter der Provence
2 EL Salz
2 EL Currypulver
2 EL Paprikapulver
2 EL Honig

Zubereitung:

- Die Zwiebeln in Ringe schneiden
- Den Knoblauch fein hacken
- Alle Zutaten gut miteinander verrühren und das Fleisch darin einlegen
- Höchstens so viel Fleisch einlegen, dass alles gut von der Marinade bedeckt ist

Joghurt-Curry-Marinade, ideal zu Geflügel

Zutaten:

250 g Naturjoghurt
1 EL Olivenöl
1 EL Honig
1 EL Currypulver
Pfeffer

Zubereitung:

- Alle Zutaten gut miteinander verrühren und das Fleisch darin einlegen
- Kurz vor, oder nach dem Grillen das Fleisch zusätzlich salzen

Kräutermarinade, zu allen Fleisch- und Gemüsesorten lecker!

Zutaten:

200 ml gutes Rapsöl
2 EL beliebige Kräuter frisch, TK oder getrocknet (z.B. Kräuter der Provence, oder Gartenkräuter wie Schnittlauch, Petersilie, etc.)
2 Zehen Knoblauch
1 EL Zitronensaft
1 TL Zucker

Zubereitung:

- Die Kräuter und den Knoblauch fein hacken
- Alle Zutaten gründlich miteinander verrühren und das Fleisch darin einlegen, so dass alles gut von der Marinade bedeckt ist, ggf. zwischendurch immer mal wenden
- Kurz vor, oder nach dem Grillen das Fleisch zusätzlich salzen

Erdnussbutter-Röstzwiebel-Marinade, mal was ganz anderes

Zutaten:

3 EL Erdnussbutter
250 ml Rapsöl
1 EL Balsamicoessig
Pfeffer
3 EL Röstzwiebeln

Zubereitung:

- Die Erdnussbutter mit dem Öl glatt rühren
- Balsamico dazu geben, verrühren und mit Pfeffer würzen
- Röstzwiebeln unterheben
- Das Grillgut darin wenden und marinieren lassen, immer mal wieder wenden / umrühren
- Zusätzliches Salz ist nicht notwendig, da sowohl in der Erdnussbutter, als auch in den Röstzwiebeln schon Salz enthalten ist

Tomaten-Chili-Marinade, für alle die es gerne scharf mögen

Zutaten:

1 Glas getrocknete Tomaten in Öl
3 Zehen Knoblauch
2 EL Ketchup
1 EL Sambal Oelek
Pfeffer, Paprikapulver, Chilipulver

Zubereitung:

- Die getrockneten Tomaten mit dem Öl pürieren
- Knoblauch fein hacken und unterheben (nicht mit pürieren, sonst wird er bitter!)
- Ketchup und Sambal Oelek dazu geben und alles gut miteinander verrühren
- Mit Pfeffer, Paprikapulver und Chilipulver würzig scharf nach Geschmack abschmecken
- Kurz vor, oder nach dem Grillen das Grillgut zusätzlich salzen

Viel Spaß beim Grillen!

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Freitag, 1. Mai 2015

Die leckerste Spargelsuppe ever! Oder auch Spargelschalenrestverwertung!


Hallo ihr Lieben,

heute mal ein kleiner Tipp zur Resteverwertung von Spargelschalen. Daraus könnt ihr nämlich eine sehr leckere Spargelsuppe kochen! Und das auch noch ziemlich schnell und einfach!

Zutaten:

8 Stangen Spargel
1 Liter kochendes Wasser
1/2 TL Zucker
1 TL Salz
15 g Butter

2 EL Mehl
1 EL Butter
2 Stängel Estragon
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung:

- Den Spargel schälen, die Schalen in einen Kochtopf geben
- Spargelschalen mit kochendem Wasser übergießen, Zucker, Salz und Butter dazu geben, kurz umrühren
- Die Spargelstamgen oben drauf legen und simmern (leichte Hitze, kurz vor dem Kochen) lassen bis der Spargel bissfest gegart ist
- Spargelstangen heraus nehmen und für den Hauptgang beiseite stellen, Spargelfond abgießen
- In dem jetzt leeren Topf Butter schmelzen und das Mehl einrühren
- Mit einem halben Liter Spargelfond ablöschen, aufkochen lassen
- So viel Spargelfond dazu geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist
- Estragon dazu geben und 5-10 Minuten kochen lassen, dabei immer gut umrühren, damit nichts anbrennt
- Estragon wieder raus nehmen und mit Salz. Pfeffer, Paprikapulver und Zitronensaft abschmecken
- Wer mag kann als Einlage jetzt noch klein geschnittenen Spargel dazu geben und die Suppe nett dekorieren (hier auf dem Bild sind es Rosmarinblüten)

Guten Appetit!

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