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Dienstag, 15. September 2015

Gartenkalender September: Das wird gesät, gepflanzt und geerntet



Hallo ihr Lieben,


die Gartensaison ist noch nicht ganz vorbei.
Im September gibt es nochmal jede Menge zu ernten und zu tun. Viele stehen tagelang in der Küche und im Keller, um die ganzen Vorräte einzumachen und einzulagern. So könnt ihr euch tatsächlich ein bisschen was vom Sommer "konservieren". Gibt es etwas schöneres als im Winter eine eingekochte, meditarrene Tomatensoße aufzumachen? Das zaubert doch direkt Sommer auf den Tisch. Die Arbeit lohnt sich also definitiv.
Man kann aber auch jetzt im September noch erstaunlich viel aussäen, wenn man sich ein bisschen nach den richtigen Sorten auf die Suche macht. Bei geschickter Planung könnt ihr euch also den kompletten Winter über mit frischem Grün aus dem Garten versorgen.
Eine Liste was gesät, gepflanzt und geerntet werden kann und was es sonst noch so zu tun gibt findet ihr hier:

Das wird gesät:


Asiasalat
Chinakohl (unter Glas)
Feldsalat
Frühlingszwiebeln (unter Glas)
Gartenkerbel
Gartenmelde
Gründüngung (z.B. Gelbsenf (nicht auf Beeten auf die nächstes Jahr Kohl soll), Roggen, Weizen, Inkarnatklee, Phazelia)
Kohlrabi (unter Glas)
Kopfsalat (unter Glas)
Kresse
Löffelkraut
Mangold
Möhren (frühe Sorten für die Frühjahrsernte)
Radicchio (unter Glas)
Radieschen
Rettich
Rucula
Sauerampfer
Scheerkohl
Schnittsalat
Wintererbsen
Winterportulak (Tellerkraut)
Winterspinat
Zuckerhutsalat (unter Glas)

Das wird gepflanzt:


Currykraut
Eichblattsalat
Endiviensalat
Knoblauch
Salbei
Wintersteckzwiebeln
Ysop

Das wird geerntet:


Andenbeere / Physalis
Äpfel
Basilikum
Beifuß
Birnen
Bohnen
Bohnenkerne (zum lagern)
Brennesselsamen
Chili
Dillfrüchte
Eberesche
Feldsalat
Gurken
Hagebutten
Haselnüsse
Herbstkohl
Holunder
Knollenfenchel
Kohl
Kornelkirschen
Kürbis
Melone
Möhren
Paprika
Pastinaken
Petersilie
Pflaumen
Porree
Radieschen
Rettich
Rote Beete
Salat
Sanddorn
Schafgarbe
Schnittlauch
Schwarzwurzeln
Spätkartoffeln
Spinat
Thymian (bis zur Hälfte zurück schneiden und ggf. trocknen)
Tomaten
Weintrauben
Winterendivien
Zucchini
Zuckermais (sobald der Saft der Körner milchig ist)
Zwetschgen
Zwiebeln

Was es sonst noch zu tun gibt:


- Alle Pflanzen noch einmal auf Schädlinge überprüfen und ggf. handeln
- Auf Schneckengelege achten und diese ggf. vernichten
- Blätter von Erdbeerpflanzen entfernen (sofern noch nicht geschehen), dabei darauf achten, dass das Herz der Pflanze nicht verletzt wird
- Bohnenkerne trocknen und einlagern. Die dicksten Kerne beiseite legen als Saatgut für das nächste Jahr
- Endiviensalat bleichen
- Fallobst regelmäßig aufsammeln
- Fenster im Gewächshaus putzen, damit das Obst und Gemüse jeden Sonnenstrahl ausnutzen kann
- Große Rhabarberstauden teilen. Dazu den kompletten Wurzelballen ausgraben und mit einem Messer, oder einem Spaten in etwa faustgroße Stücke teilen. Jedes Stück sollte mindestens ein bis zwei Knospen haben. Am neuen Standort sollte der Boden gut durchgeharkt und mit Kompost gründlich vorgedüngt sein (Rhabarber ist ein Starkzehrer!). Die Wurzeln nur so tief eingraben, wie sie vorher auch waren
- Grünkohl und Knollensellerie düngen
- Himbeeren und Brombeeren(soweit noch nicht geschehen) auslichten und alle abgetragenen Äste dicht über dem Boden abschneiden, Brombeeren anbinden
- Hochbeete und Hügelbeete anlegen
- Kälteschutz (z.B. Stroh, Laub, Vlies, etc.) bereit halten
- Lauch und Kohl anhäufeln
- Leimringe an Obstbäumen anbringen
- Neu gepflanzte Pflanzen (z.B. Erdbeeren) bei trockenem Wetter gießen, damit sie genügend Wurzelmasse ausbilden können
- Obst und Gemüselager regelmäßig auf Fäulnis untersuchen
- Obstbäume (Birne und Apfel) regelmäßig beernten. Dabei auch faules, oder krankes Obst entfernen um Krankheiten zu vermeiden
- Obstbäume und Beerensträucher pflanzen
- Obststräucher über Steckhölzer vermehren
- Pfirsichbäume zurück schneiden und die Krone kräftig auslichten, damit die Früchte im nächsten Jahr genügend Sonne bekommen
- Spalierobst das letzte Mal in Form schneiden und die neuen Zweige anbinden
- Spitzenknospe vom Rosenkohl ausbrechen, um das Reifen der Röschen anzuregen
- Tomaten regelmäig auf Krautfäule untersuchen. Ggf. alle befallenen Teile sofort entfernen und verbrennen. Vor dem ersten Frost alle Tomaten ernten und ggf. in einer dunklen Kiste oder Schublade nachreifen lassen
- Tomatensamen für die nächste Saison sammeln
- Unter ausreifende Kürbisse eine Schicht Stroh, Karton oder ein Stück Holz legen, um sie vor Fäulnis zu schützen
- Vorräte einlagern / einkochen
- Wenn die Weintrauben noch sauer schmecken ein paar Weinblätter rund um die Reben entfernen, so dass die Trauben noch mehr Sonne tanken können
Estragon, Liebstöckel, Bergbohnenkraut, Salbei, Dost, Zitronen-Melisse und Minze gründlich zurück schneiden und ggf.. umpflanzen (alle drei Jahre)

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Montag, 10. August 2015

Gartenkalender August: Was wird gepflanzt, gesät und geerntet?!?


Hallo ihr Lieben,


auch diesen Monat habe ich wieder eine Liste zusammen gestellt, was es im Nutzgarten im August so alles zu tun gibt:

Jetzt aussäen:


Frühlingszwiebeln
Karotten
Kohl (für's nächste Jahr)
Kohlrabi
Mangold
Petersilie
Radieschen
Rüben
Rüben
Rucola
Salate
Spinat
Winterrettich
Zwiebeln (für's nächste Jahr)

Jetzt pflanzen:


Blumenkohl (für Winter- und Frühlingsernte)
Brokkoli
Erdbeeren
Grünkohl
Kohlrabi
Salate

Jetzt ernten:


Äpfel (frühe)
Aprikosen
Artischocken
Auberginen
Baldrian
Beifuß
Birnen (frühe)
Blumenkohl
Bohnen
Brennnessel
Brokkoli
Brombeeren
Brombeeren
Chili
Erbsen
Erdbeeren
Feigen
Fenchel
Frühlingszwiebeln
Gurken
Heidelbeeren
Himbeeren
Johannisbeeren
Johanniskraut
Karotten
Kartoffeln (mittelfrühe)
Kirschen
Knoblauch
Kohl
Kohlrabi
Kräuter
Labkraut
Lauch (frühe Sorten)
Mais
Mangold
Markkürbisse
Melonen
Nektarinen
Paprika
Pfirsiche
Pflaumen
Pflaumen
Radieschen
Rote Bete
Rüben
Salate
Schafgarbe
Spinat
Spitzwegerich
Stangensellerie
Taybeeren
Tomaten
Zucchini
Zwiebeln

 

Was es sonst noch so zu tun gibt:


- Kürbisse düngen
- Knoblauch, Zwiebeln und Schalotten trocknen und einlagern
- Kartoffeln und Tomaten immer wieder auf Krautfäule untersuchen und ggf. befallene Teile sofort entfernen!
- Regelmäßig Unkraut jäten
- Regelmäßig gießen
- Beete mulchen
- Stangenbohnen entspitzen, sobald sie den das Ende der Stange erreicht haben, so treiben sie unten wieder aus
- Tomaten regelmäßig ausgeizen und düngen
- Tomaten, Paprika und Gurken an Stangen festbinden um sie zu stützen
- Kohl, Kartoffeln, Lauch und Sellerie anhäufeln
- Erdbeeren vermehren, indem die Ausläufer in Töpfe geleitet werden
- Sommerhimbeeren zurück schneiden: Alle abgetragenen Ruten kurz über dem Boden abschneiden
- Reich tragende Obstbäume und -Sträucher stützen
- Beerensträucher nach der Ernte auslichten
- Sommerschnitt für Spalierobst
- Weinreben auslichten: Seitentriebe abschneiden und einige Blätter entfernen, damit sie Früchte genügend Sonne bekommen
- Schnecken bekämpfen
- Gewächshaus gut lüften
- Kräuter nach der Blüte zurück schneiden
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Mittwoch, 1. Juli 2015

Gartenkalender Juli: Was wird gesät, gepflanzt und geerntet?!?


Hallo ihr Lieben,

der Juli ist die Haupterntezeit für Beerenobst und vieles Andere.
Jetzt geht es auch an's Haltbarmachen von Obst und Gemüse für den Winter.
In diesem Artikel habt ich euch zusammengestellt, was es diesen Monat so zu tun gibt und was gesät, gepflanzt und geerntet wird.

Jetzt säen:

Bohnen
Chinakohl
Fenchel
Mangold
Möhren
Petersilie
Radieschen
Rote Beete
Rucola
Salat (Pflücksalat, Endiviensalat, Feldsalat)
Speiserübe
Spinat
Winterlauch (Ende Juli / Anfang August)
Winterrettich
Zuckerhut

Jetzt pflanzen:

Erdbeeren
Endivien (vorgezogene)
Radicchio

Jetzt ernten:

Ackerschachtelhalm
Beifuß
Bohnen
Brombeeren (frühe, sobald sie sich leicht vom Stängel lösen)
Erbsen
Erdbeeren
Feigen
Frühkartoffeln
Gurken
Heidelbeeren
Himbeeren
Hirtentäschel
Holunder
Johannisbeeren
Johanniskraut
Kirschen
Knoblauch (sobald die Blätter gelb werden)
Kohlrabi
Labkraut
Mangold
Neuseeländer Spinat (die Triebspitzen, dann treiben immer wieder neue Blätter aus)
Palmkohl
Salat
Schafgarbe
Stachelbeeren
Zucchini
Zuckerschoten

Was es sonst noch so zu tun gibt:

- Auberginen entspitzen
- Beete hacken und unkrautfrei halten
- Blattläuse bei starkem Befall bekämpfen, z.B. mit Kernseifenlauge oder Rapsöl
- Blumenkohlköpfe mit den äußeren Blättern abdecken, damit sie weiß bleiben
- Brombeerzweige festbinden, abgeerntete Zweige abschneiden
- Erbsenranken nach der Ernte nur kurz über dem Erdboden abschneiden, die Wurzeln sollten in der Erde verbleiben, sie dienen als Stickstofflieferant für Folgekulturen
- Erdbeeren nach der Ernte pflegen. Wenn sie vermehrt werden sollen Ausläufer bilden lassen. Ansonsten alle Ausläufer abschneiden, die äußeren Blätter (bis auf das Herz der Pflanze) dicht über dem Boden abschneiden, Erde rund um die Pflanze vorsichtig harken und Kompost einarbeiten
- Gemüse regelmäßig mit Hornspänen, oder Brennesseljauche düngen
- Gewächshaus regelmäßig lüften
- Himbeeren mulchen
- Himbeerruten die getragen haben abschneiden (außer Sorten die zweimal tragen!)
- Kartoffeln anhäufeln
- Kirschbäume auslichten
- Kiwis auslichten (Triebe die keine Fruchtansätze haben werden abgeschnitten, Triebe mit Fruchtansatz nach 6-8 Blättern über dem letzten Fruchtansatz einkürzen)
- Kompost leicht feucht halten
- Kräuter ernten und trocknen, bei Bedarf durch Stecklinge vermehren
- Paprikatriebe entspitzen
- Salatpflanzen bei hohen Temperaturen schattieren, damit er nicht so schnell schießt
- Stecklinge von Johannisbeeren schneiden und einpflanzen
- Tomaten ausgeizen und auf Krautfäule achten. Betroffene Blätter sofort entfernen und vernichten!
- Tomaten, Paprika und Gurken regelmäßig gründlich gießen
- Weinreben entspitzen und ausgeizen

Viel Erfolg!

PS: Wenn noch etwas in der Liste fehlt schreib' es doch gerne in die Kommentare, dann kann ich es noch ergänzen. Vielen Dank!

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Sonntag, 19. April 2015

Gartentagebuch 19.04.2015: 1. Hochbeet bepflanzt, Baum geschnitten, Kartoffelkübel befüllt und Wildkräuterernte



Hallo ihr Lieben,

heute habe ich es endlich mal wieder geschafft ein bisschen was im Garten zu machen. Es war zwar wieder nur wenig Zeit, aber immerhin ein bisschen was habe ich geschafft.
Zuerst mussten wir erstmal dringendst unseren Zwetschgenbaum schneiden. Da er schon die ersten Blattansätze zeigte wurde es wirklich höchte Zeit. Unsere Nachbarin war so nett uns zu erklären wie man den Baum richtig schneiden muss, denn das ist nun wirklich nicht meine Spezialität. Wir haben nun also alle "Wassertriebe", also alle die gerade nach oben wachsen, abgeschnitten. Jetzt sieht er zwar etwas "gerupft" aus, aber das wird schon wieder. Jetzt darf er sich erst einmal erholen. Ich bin gespannt wie der Ertrag dann dieses Jahr ausfällt.
Einen der abgeschnittenen Äste haben wir dann spaßeshalber mal in unseren Wasserkübel gesteckt. Vielleicht bildet er ja neue Wurzeln und wir können bald einen neuen Baum pflanzen. :-)












Anschließend habe ich mein Hochbeet wieder aufgefüllt. Da ich es letztes Jahr erst angelegt habe, war es jetzt, nach einer Saison, ziemlich abgesackt. Dafür habe ich einfach alte Erde aus ein paar Pflanzkübeln vom letzten Jahr genommen, mit Kompost nachgedüngt und oben mit einer Schicht handelsüblicher Blumenerde abgedeckt.
Danach habe ich es direkt bepflanzt. Mit Steckzwiebeln, Knoblauch, Möhren und Salat.
Bei den Steckzwiebeln sollte man darauf achten, dass die obere Spitze noch leicht aus der Erde schaut. Anders ist es beim Knoblauch. Der wird zwar auch mit der Spitze nach oben in die Erde gesetzt, jedoch mindestens vier Zemtimeter tief.
Ich freue mich schon jetzt auf's Ernten und hoffe, dass mir die Schnecken dieses Jahr mehr übrig lassen als im letzten Jahr. Aber dieses Mal weiß ich ja, dass ich mein Gemüse durch das Streuen von Kaffeesatz schützen kann. Mehr Info's dazu HIER.
Eventuell bringe ich auch nochmal einen Streifen Kupferband am Hochbeet an, vielleicht klappt das ja auch.

Am Schluss habe ich dann noch ein kleines Kartoffelexperiment gestartet. Zum einen habe ich einen "Kartoffelkübel" aufgestellt. Er ist gefüllt mit einer Schicht Stroh, darüber Gartenerde, darauf 6 vorgekeimte Kartoffeln, dann wieder eine Schicht Stroh und oben drauf wieder Gartenerde.
Sobald die Kartoffelpflanzen dann ca. 10 Zemtimeter groß sind werde ich wieder mit Stroh und Erde auffüllen, damit die Kartoffeln mehr Knollen ansetzen. Mal sehen wie hoch die Ernte dieses Jahr ausfällt. Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich dieses Jahr die Kartoffeln nicht ausbuddeln muss.
Da ich noch vorgekeimte Kartoffeln übrig hatte, habe ich ein paar einfach mal in meinen "Stroballengartenversuch" vom letzten Jahr geschmissen. Mal schaun, ob sie auch darin wachsen. Zu ernten dürften sie jedenfalls leicht sein. :-)













Bei einem abschließenden Gang durch den Garten habe ich dann Gundermann, Löwenzahn, Giersch, Vogelmiere, Gartenrauke und einen Salat, dessen Namen ich vergessen habe, geerntet für unser Abendessen. Ein leckerer Wildkräutersalat mit Croutons und gebratenen Löwenzahnknospen.
Das genaue Rezept findet ihr HIER.

Mehr war heute zeitlich leider nicht drin, aber immerhin, der Anfang ist gemacht und die ersten Pflanzen sind im Beet.
Wie weit seid ihr so in eurem Garten? Schreibt es mir gerne in die Kommentare! ;-)

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Donnerstag, 9. April 2015

Gartenkalender April: Was wird gesät, gepflanzt und geerntet!?!


Hallo ihr Lieben,

So langsam geht die Gartensaison richtig los. Im April gibt es jede Menge zu tun. Vieles wird vorbereitet damit Mitte Mai, nach den Eisheiligen, dann alles in die Beete kann.
Hier wieder eine kleine Übersicht darüber, was diesen Monat im Nutzgarten zu tun ist.

Jetzt auf der Fensterbank aussäen:

Artischocken
Auberginen
Gurken
Kürbis
Melonen
Paprika
Sellerie
Tomaten (Anleitung hier)
Zucchini
Kräuter (Melisse, Thymian, Basilikum, etc)
Fenchel

Im Frühbeet / Gewächshaus aussäen:

Kohl
Porree / Lauch
Lauchzwiebeln
Blumenkohl
Broccoli
Kohlrabi

Im Freiland aussäen:

Erbsen
Karotten
Mangold
Radieschen
Rucula / Rauke
Salate
Speiserübe
Spinat
Wurzelpetersilie
Pastinake
Kräuter ( z.B. Petersilie, Liebstöckl, Gartenkresse, Kerbel,...)
Schwarzwurzeln
Rettich

Jetzt pflanzen:

Knoblauch
Kartoffeln
Zwiebeln
Spargel
Topinambur (am besten mit mindesten 30cm tiefer Wurzelsperre, wuchert sonst)
Rhababer
Beerensträucher
Quitten
Kohl (der im Frühbeet vorgezogen wurde)
Erdbeeren

Jetzt ernten:

Rhababer (Ende des Monats, erste vereinzelte Stängel)
Bärlauch (bitte die Hinweise dazu beachten!)
Erste Salate
Mangold
Frühe Möhren
Radieschen
Spinat
Petersilie

Was sonst noch zu tun ist:

- Obstbäume und -Sträucher düngen, falls noch nicht geschehen
- Obststräucher zurück schneiden
- Pfirsichbaum zurück schneiden
- Kräuter zurück schneiden
- Tomaten pikieren
- Schutznetze spannen
- Erdbeerbeete düngen
- Beete vorbereiten (durchharken, ggf. düngen)
- Im Haus vorgeszogene Pflanzen abhärten indem sie immer mal wieder stundenweise nach draußen gestellt werden
- Kompost umsetzen
- Rasen mähen (mit dem Rasenschnitt können gut Obststräucher gemulcht werden)

Letzten Monat was verpasst? Dann kannst du hier nochmal nachlesen: Februar, März 

Wenn noch etwas fehlt schreibt es gerne in die Kommentare, dann kann ich es für nächstes Jahr ergänzen! ;-) Danke!

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Freitag, 20. März 2015

Aussaaterde selbstgemacht: ein erster Erfahrungsbericht



Hallo ihr Lieben,

in meinem ersten "Gartentagebuch"-Eintrag von diesem Jahr hatte ich euch ja berichtet, dass ich versucht habe eigene Saaterde anzumischen.
Verständlicherweise haben viele nach der Anleitung gefragt, aber ich wollte ja erstmal abwarten, ob es überhaupt funktioniert.
Und siehe da, es funktioniert tatsächlich. Auf den Bildern seht ihr meine frisch geschlüpften Tomaten. Natürlich sind auch einige "Fremdpflanzen" mit dabei, aber ich denke die Tomatenkenner können das durchaus unterscheiden. Spätestens wenn das erste richtige Blattpaar kommt sollte man die Tomaten gut von den Beikräutern unterscheiden können, selbst als Einsteiger.
Ich musste meine jetzt erstmal kühler stellen, damit sie nicht völlig vergailen, ich habe nämlich leider kein Fenster in Richtung Süden.
Hatte aber das Gefühl, dass die Tomaten sich etwas schwerer mit dem Keimen getan haben und dass auch weniger gekeimt sind als die Jahre davor. Auch haben einige noch immer eine "Mütze" aus Erde auf, die sie noch nicht selber abschütteln konnten.
Wahrscheinlich kann man "mein Rezept" noch optimieren, ich werde da noch ein bisschen rumprobieren und euch ggf. nochmal ein Update schreiben. Darüber hinaus werde ich auch nochmal zwei Töpfe parallel ansetzen, einmal mit "meiner" Erde und einmal mit gekaufter, um nochmal einen Vergleich zu haben.
Jetzt nach vielem drumherum jetzt aber zur Anleitung.

 










Ihr braucht:

1 Teil Sand
1 Teil Gartenerde (z.B. von Maulwurfshügeln)
1 Teil gut durchgereiften Kompost

Anleitung:

- Alle Materialien sollten möglicht trocken sein
- Die Bestandteile in einem großen Gefäß gründlich vermischen
- Um darin auszusäen solltet ihr die Erde einmal gründlich durchsieben






Ihr könnt es ja mal testen und mir eure Erfahrungen schreiben, würde ich wirklich spannend finden. Habt ihr schonmal Aussaaterde selbst gemacht? Womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

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Sonntag, 8. März 2015

Gartentagebuch 08.03.2015: Weiter aufräumen und Wetter genießen!!!





Hallo ihr Lieben,

heute schreibe ich erst spät. Ich musste das traumhafte Wetter erst genießen!!! Wir hatten hier strahlenden Sonnenschein und unterwegs zeigte das Thermometer sogar 20 Grad an. Man konnte es wunderbar ohne Jacke draußen aushalten. In der Sonne sogar im T-Shirt.
Und weil das Wetter so schön war sind wir an den See gefahren und haben dort den halben Tag verbracht. Es war so schön endlich mal wieder ordentlich Sonne zu tanken.
Eigentlich wollte ich ganz viel schaffen im Garten, das schöne Wetter war ja angesagt. Aber dass es so schön werden würde hatte ich nicht erwartet. Da war an "arbeiten" kaum zu denken.
Am späten Nachmittag bin ich dann doch noch in den Garten. Die schönen Frühlingsblumen haben mich so verzaubert, dass ich aus dem Staunen kaum raus kam. Also habe ich auch hier mehr das Wetter und diese wunderbare Schöpfung genossen als etwas zu schaffen! :-D
Später habe ich dann noch die Hochbeete leer geräumt und die Folie vom kaputten Gewächshaus entsorgt und das Gewächshaus ebenfalls leer geräumt. Daran hatte die Katze natürlich mal wieder am meisten Spaß! :-)
Die nächsten Tage muss ich da wo das Gewächshaus war erstmal ordentlich harken und mir überlegen, was ich dieses Jahr dort hinpflanze. Vielleicht schau ich mal, ob ich irgendwo auf dem Sperrmüll alte Bettgestelle aus Massivholz bekomme, dann könnte ich die schonmal als Beetrahmen nehmen. Denn so ganz ohne was drum herum will ich glaube ich nicht, nach den Erfahrungen vom letzten Jahr. Die Schnecken haben mir fast alles weggefressen was nicht gut geschützt war. Aber vielleicht versuche ich es dieses Jahr auch mal mit Bierfallen. Habt ihr das schonmal versucht?
Die Hochbeete müssen auch nochmal aufgefüllt werden, die sind ganz ordentlich abgesackt.
Meine Tomaten sind bis jetzt noch nicht gekeimt, deshalb habe ich dieses Wochenende auch noch nichts neues ausgesät, ich will erst wissen, ob meine selbstgemachte Aussaaterde "funktioniert". Ich glaube denen ist es einfach noch zu kalt bei uns, da wir nicht so viel heizen. Jetzt sind sie erstmal umgezogen in die Nähe der Heizung, dann dürften sie bald loslegen.
Draußen lässt sich aber sogar der Rhababer schon blicken. Auf den freue ich mich schon.












Nachdem ich dann den wunderschönen Sonnenuntergang bewundert habe bin ich dann auch mal wieder rein.
Aber natürlich nicht, ohne noch etwas für's Abendessen mit rein zu nehmen.
Endlich gab' es mal wieder was Frisches aus dem Garten. Ich habe Mangold und Vogelmiere geerntet und daraus eine Soße zu Pasta gemacht. Das Rezept dafür bekommt ihr morgen! :-) Es war auf jeden Fall mal wieder extrem lecker!

Und jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Abend! :-)










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Samstag, 28. Februar 2015

28.02.2015: Erste Aufräumarbeiten und erste Aussaaten





Hallo ihr Lieben,

bei uns war heute traumhaftes Gartenwetter! Also habe ich die Gelegenheit genutzt und bin endlich mal raus in den Garten. Ich muss zu meiner Schande gestehen: das war tatsächlich das erste Mal, dass ich so richtig im Garten war...vorher war ich immer nur ganz kurz mal 'nen Blick reinwerfen.
Und es war tatsächlich erschreckend...soooooooooo viel zu tun, da hatte ich schon fast keine Lust mehr. Ich hätte doch besser aufräumen sollen vor dem Winter...aber wie das immer so ist...der kommt immer so plötzlich! So wie Weihnachten! :-D

Und noch mehr Chaos!
Völliges Chaos!


Egal, nichts wie ran an die Arbeit.
Da wir morgens lange geschlafen haben sollte es dann schnell gehen. Deshalb gab' es Blitzfrühstück im Garten: einen super leckeren Smoothie!

Lecker Frühstück im Garten!
Pappsatt haben wir dann losgelegt. Ich wollte eigentlich ja nur aussäen. Das nächste Ärgerniss...die Tomatensamen vom letzten Jahr waren noch nicht vernünftig sortiert und verpackt, sondern lagerten noch auf einem Tablett, gekennzeichnet mit Papierschnipseln. Die sind natürlich prompt weggeflogen...! Diesen Herbst werden die direkt ordentlich verpackt, sowas passiert mir nur einmal!!!
Ein Glück habe ich noch genügend Tomatensamen vom letzten Jahr. Also die Töpfe geschnappt und siehe da, das nächste Problem. Ich hatte keine Aussaaterde mehr. Im letzten Jahr habe ich versucht in normaler Gartenerde auszusäen, das ist leider überhaupt nichts geworden. Also ab in den nächsten Baumarkt, Erde holen. Und wie ich da so Reihe für Reihe mit gestapeltem Plastik abgegangen bin habe ich beschlossen, dass das auch irgendwie anders gehen muss. Ich sehe es nicht ein, dass DAS Naturprodukt überhaupt in Plastiksäcke verpackt wird, damit ich es kaufen und wieder in meinen Garten tun kann. Sowas kann nicht gut sein. Ja, ich benutze auch Pflanztöpfe aus Platik, aber die nehme ich Jahr für Jahr wieder. Ich glaube letztes Jahr habe ich einen kompletten Müllsack nur mit Plastiktüten von Blumenerde voll gemacht.
Hier die 1. Hälfte
Also habe ich Sand gekauft...losen, einen Eimer voll. Den musste ich bestellen, vor mir war ein Pärrchen, was scheinbar eine halbe Ewigkeit mit dem Verkäufer über ihre neuen Rasengittersteine philosophieren musste...das dauerte und dauerte und dauerte...! Gefühlt ging draußen die Sonne schon wiede unter und ich hatte noch nichts geschafft.
Wieder zurück habe ich also einen neuen Versuche meiner selbst zusammen gestellten Pflanzerde versucht und jetzt drei Sorten Paprika, drei Sorten Tomatillos und neun verschiedene Sorten Tomaten ausgesät. Ich hoffe das wird was. Wenn ja bekommt ihr natürlich das "Rezept"! ;-)
Viel mehr habe ich auch nicht geschafft. Wir haben noch den Kompost umgesetzt und die Brombeeren in ihre Schranken zurück gewiesen die inzwischen quer durch's ganze Beet wuchsen.
Die Katzen haben sich riesig gefreut, dass wir fast den ganzen Tag mit ihnen zusammen draußen waren...sie haben die Sonne genossen und viel gespielt.

Chillen in der Sonne
Miezes Spielkamerad
















Das muss wohl weg.

Insgesamt war es wirklich ein schöner Nachmittag, wenn auch bei weitem nicht so erfolgreich wie erhofft. Ich hoffe nächstes Wochenende ist wieder so schönes Wetter, damit ich draußen weiter voran komme. Denn ich musste feststellen, dass mein Foliengewächshaus den Winter nicht überstanden hat. Es hat sich quasi komplett aufgelöst, voll die Sauerei. Wieder ein Beweis dafür, dass Plastik nichts im Garten zu suchen haben sollte. Da muss ich mir jetzt eine gute Alternative einfallen lassen die trotzdem flexibel ist, weil wir ja momentan nur zur Miete wohnen.
Wenn ihr eine gute Idee habt, nichts wie her damit! :-)
Was habt ihr bisher im Garten schon erledigt? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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Sonntag, 4. Mai 2014

Hochbeet bauen und befüllen

Hallo ihr Lieben!

Ich habe das gute Wetter gestern genutzt und endlich meine Hochbeete wieder aufgestellt.
Ich liebe Hochbeete. Sie sind rückenfreundlich, übersichtlich und man spart sich eine Menge Arbeit, wie schweres umgraben und massives Unkraut jäten. Außerdem sind sie perfekt geeignet wenn der eigene Gartenboden schlecht zu bearbeiten ist, weil er zu sandig oder zu lehmig ist.
Für alle die sich ebenfalls ein Hochbeet bauen wollen kommt hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung.

1. Den Rahmen bauen
Für euer Hochbeet braucht ihr einen stabilen Rahmen. Meine bestehen aus einem handelsüblichen Steckkomposter aus Holz, welcher mit Teichfolie ausgekleidet ist. Mit einem elektrischen Tacker kann man die Folie ganz leicht befestigen, so geht der Aufbau ruck zuck und man benötigt kein größeres handwerkliches Geschick.
Alternativ könnt ihr aber auch viele andere Rahmen verwenden, was halt gerade so da ist: Steine, große Holzkisten, Weidenruten, Palletten,...
Ihr solltet dabei darauf achten, dass das Hochbeet nicht zu breit wird. Einen Meter in der Breite sollte es nicht überschreiten und von allen Seiten zugänglich sein, damit ihr es noch bequem bearbeiten könnt.
Wer Probleme mit Wühlmäusen hat sollte an die Unterseite Kaninchendraht anbringen.

2. Den Standort auswählen
Euer Hochbeet sollte möglichst sonnig stehen. Die Wahl des Standortes sollte wohl überlegt sein, denn gerade, wenn ihr unten Draht drunter habt, lässt sich das Beet nicht mehr einfach so mal eben versetzen.

3. Boden vorbereiten
Wenn ihr den Standort ausgesucht habt messt ihr alles entsprechend aus und steckt die Fläche für das Hochbeet ab. Damit das Gießwasser besser ablaufen kann und (erwünschte) Bodenlebewesen wie z.B. Regenwürmer besser in euer Hochbeet gelangen können wird der Boden an dieser Stelle nun umgegraben. Dafür werden die Grassoden (die Rasenschicht) mit einem Spaten, oder einer Grabegabel abgestochen. Die Grassoden legt ihr zur Seite, die werden später noch gebraucht

4. Hochbeet aufstellen
Damit euer Rahmen von unten nicht so schnell fault könnt ihr ihn an den vier Ecken auf Steine stellen, der Rest unten muss (bis auf evtl. Draht) unten frei bleiben. Auf die umgegrabene Stelle stellt ihr nun den Rahmen und prüft nochmal ob alles gerade steht.

5. Hochbeet befüllen
Wenn der Rahmen stabil und gerade steht könnt ihr euer Hochbeet befüllen. Dabei gibt es mehere Schichten. Die erste Schicht (ca. ein Drittel) sollte aus zerkleinertem Strauchschicht bestehen. Das gibt dem Beet eine gute Drainage. Für die zweite Schicht legt ihr eure vorher abgestochenen Grassoden umgekehrt, also mit der Grasseite nach unten, in euer Hochbeet. Jetzt müsste das Beet ca. halbvoll sein. Die dritte Schicht kann aus halbverrottetem Kompost und wenn ihr gerade habt, aus Rasenschnitt bestehen. Als vierte Schicht gebt ihr gut verroteten Kompost, oder Gartenerde. Als letztes gebt ihr noch einige Zentimeter Blumenerde, oder unkrautfreie Gartenerde oben drauf, damit nicht nach enigen Tagen das Unkraut sprießt.
1. Schicht: grober Strauchschnitt
2. Schicht: Grassoden










3. Schicht: halbverrotteter Kompost
4. Schicht: Gartenboden o. gut verrotteter Kompost













6. Bepflanzen
Nach diesen fünf Schritten ist euer Hochbeet auch schon fertig. Vor dem Bepflanzen solltet ihr zwei bis drei Wochen warten, damit sich das Material setzen kann. Es kann gut sein, dass alles nochmal einige Zentimeter absackt und ihr nochmal ein bisschen auffüllen müsst.
Theoretisch soll man ein Hochbeet sogar schon im Herbst schichten und erst im Frühjahr pflanzen, aber so lange kann ich immer nicht warten.
Im ersten Jahr ist die Erde in eurem Hochbeet sehr Nährstoffreich, so dass ihr am besten Starkzehrer (wie z.B. Kürbis, Zucchini, Paprika, Gurke,...) pflanzt. Im zweiten Jahr könnt ihr dann Mittelzehrer (z.B. Karotte, Lauch, Zwiebel, Rote Beete, Kohlrabi, Salat,...) und im dritten Jahr Schwachzehrer (z.B. Erbsen, Bohnen, Radieschen, Feldsalat, Kräuter,...) pflanzen. So ist auch die Fruchtfolge gewährleistet. Wahrscheinlich müsst ihr jedes Jahr vor dem Bepflanzen ein wenig Material auffüllen, da sich die unteren Schichten zunehmend zersetzen. Im vierten Jahr könnt ihr entweder die Erde komplett austauschen, oder entsprechend durch Kompost und co. wieder Nährstoffe zufügen.

Viel Erfolg beim Nachbauen!

Wenn ihr noch Fragen habt, oder wissenswerte Erfahrungen mit Hochbeeten lasst gerne einen Kommentar da.
Ihr wollt noch mehr zum Thema Hochbeete wissen, oder habt keine Lust zum selber bauen? Dann schaut doch mal unten in die Produktempfehlungen, da gibt es fertige Bausätze und entsprechende Literatur! ;-)

Und weil's so schön einfach ist nimmt dieser Beitrag an der Linkparty Einfach, nachhaltig, besser leben teil. 

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