Freitag, 20. März 2015

Aussaaterde selbstgemacht: ein erster Erfahrungsbericht



Hallo ihr Lieben,

in meinem ersten "Gartentagebuch"-Eintrag von diesem Jahr hatte ich euch ja berichtet, dass ich versucht habe eigene Saaterde anzumischen.
Verständlicherweise haben viele nach der Anleitung gefragt, aber ich wollte ja erstmal abwarten, ob es überhaupt funktioniert.
Und siehe da, es funktioniert tatsächlich. Auf den Bildern seht ihr meine frisch geschlüpften Tomaten. Natürlich sind auch einige "Fremdpflanzen" mit dabei, aber ich denke die Tomatenkenner können das durchaus unterscheiden. Spätestens wenn das erste richtige Blattpaar kommt sollte man die Tomaten gut von den Beikräutern unterscheiden können, selbst als Einsteiger.
Ich musste meine jetzt erstmal kühler stellen, damit sie nicht völlig vergailen, ich habe nämlich leider kein Fenster in Richtung Süden.
Hatte aber das Gefühl, dass die Tomaten sich etwas schwerer mit dem Keimen getan haben und dass auch weniger gekeimt sind als die Jahre davor. Auch haben einige noch immer eine "Mütze" aus Erde auf, die sie noch nicht selber abschütteln konnten.
Wahrscheinlich kann man "mein Rezept" noch optimieren, ich werde da noch ein bisschen rumprobieren und euch ggf. nochmal ein Update schreiben. Darüber hinaus werde ich auch nochmal zwei Töpfe parallel ansetzen, einmal mit "meiner" Erde und einmal mit gekaufter, um nochmal einen Vergleich zu haben.
Jetzt nach vielem drumherum jetzt aber zur Anleitung.

 










Ihr braucht:

1 Teil Sand
1 Teil Gartenerde (z.B. von Maulwurfshügeln)
1 Teil gut durchgereiften Kompost

Anleitung:

- Alle Materialien sollten möglicht trocken sein
- Die Bestandteile in einem großen Gefäß gründlich vermischen
- Um darin auszusäen solltet ihr die Erde einmal gründlich durchsieben






Ihr könnt es ja mal testen und mir eure Erfahrungen schreiben, würde ich wirklich spannend finden. Habt ihr schonmal Aussaaterde selbst gemacht? Womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

Produktempfehlungen:

1 Kommentar:

  1. Aussaaterde habe ich nie mit Kompost hergestellt, da mir die Pflänzchen dann schneller vergeilen und umfallen ...besonders bei den jetzigen Lichtverhältnissen. Die nächste Erde beim umsetzen/pikieren ist bei mir dann schon leichter gedüngt. Und am endgültigen Standort später bekommen sie dann eine gute Portion zB. Kompost oder Hornspäne mit auf den Weg. :-)
    In diesem Jahr habe ich mit mal aus Zeitgründen Anzuchterde gekauft und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich brauche ja wenig in den kleinen Anzuchtpaletten bei mir für die ersten wichtigen Pflänzchen. Habe es bisher auch immer selber gesiebt, mit Gartenerde und einem leichten Torf (wenig - aber nötig) und Sandanteil. Später wenn ich im Gewächshaus pflanzen und säen kann benötige ich dann keinen Torf mehr.

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