Mittwoch, 11. Februar 2015

Cake Pops: leckere Resteverwertung für übrig gebliebenen Kuchen


Hallo ihr Lieben,

heute kommt jetzt endlich das Rezept zu meinem Titelbild im Facebook.
Naja, Rezept kann man gar nicht wirklich sagen...nennen wir es besser Idee / Anregung, denn ich habe keine konkreten Mengenangaben, da es ein klassisches "Frei-Schnauze-Rezept" war.
Meine Mama hat mir zu meinem Geburtstag einen leckeren Topfkuchen gebacken. Leider haben wir es nicht geschafft ihn aufzuessen, ich mochte ihn aber auch nicht wegwerfen und so wurde er trocken und trockener und noch trockener...!
Eine Idee musste her um ihn noch gut zu "verwerten". Also habe ich nach ein bisschen überlegen Cake Pops daraus gemacht. Das ist, wenn man die richtige Technik kennt, ganz einfach und JedeR kann es nachmachen.

Ihr braucht:

Kuchenreste
"Klebemasse" (z.B. Mascarpone, Quark, Eierlikör, Schmand, Schokolikör,...)
Kuvertüre in Weiß, Vollmilch oder Zartbitter
Kokosöl
Schaslikspieße oder Cake Pop Stäbe
Einen Halter (z.B. Styroporblock oder einen "echten" Cake-Pop Ständer)
Deko
Verpackung

Zubereitung:

- Als erstes zerkleinert ihr die Kuchenreste (ich habe sie einfach durch die Moulinette gejagt)

- Die Krümel in eine Schüssel geben und mit der "Klebemasse" verkneten (bei uns gab es einmal mit Alkohol, da habe ich Karamellikör genommen und einmal ohne, da habe ich Schmand genommen). So viel Flüssigkeit dazu geben, dass eine homogene möglichst wenig klebende Masse entsteht
- Aus dem jetzt entstandenen Teig mit den Händen Kugeln rollen, etwa so groß wie Tischtennisbälle
- Die Kugeln auf einen Teller legen und in den Kühlschrank stellen bis die Schoki vorbereitet ist

- Kuvertüre klein hacken und im Schmelztopf, Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen
- Jetzt die Schaschlikspieße erst in die Kuvertüre, dann in das Teigbällchen stechen und das Ganze wieder auf den Teller stellen (die Kuvertüre sorgt dafür, dass euer Cake Pop nicht so leicht vom Spieß rutscht)


- Wenn alle Bällchen mit Stäben versehen sind müssen sie für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank, damit die Kuvertüre trocknen kann
- Anschließend wieder Kuvertüre schmelzen und dabei ein bisschen Kokosöl dazu geben. Das macht sie flüssiger, so wird es leichter die Bällchen zu überziehen und die Glasur glänzt hinterher schön
- Jetzt die Cake Pops eins nach dem anderen in die flüssige Schokolade tauchen und vorsichtig abtropfen lassen. Dabei leicht schräg nach unten halten und langsam drehen, so gibt es keine "Nasen"
- Nach Belieben mit Zuckerperlen oder Streuseln verzieren


- Zum Trocknen am besten in einen Styroporblock, oder einen speziellen Cake-Pop Ständer stellen und ab zurück in den Kühlschrank




- Wenn die Schokolade vollständig getrocknet ist einzeln in Cellophan mit einem Schleifchen verpacken und wie einen Blumenstrauß in eine Vase stellen
- Kühl aufbewahren und möglichst bald verschenken. Weniger ist hier mehr, der / die Beschenkte muss ja auch alle aufessen können. Je nach "Klebermasse" halten sich die Cake Pops ca. eine Woche

Viel Spaß!

PS: Wenn euch dieses Rezept gefällt freue ich mich, wenn ihr es teilt.
Habt ihr Fragen? Dann ab in die Kommentare damit, ich versuche so schnell es geht zu antworten.

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