Mittwoch, 3. September 2014

Konsumverzicht Tag 1: Scheitern am ersten Tag tut weh.

Mein Experiment ist gestartet. Der erste Tag. Unterwegs sein und keine Chance etwas einzukaufen...das ist hart. Wie ich aus meinem neuen Lieblingsbuch "Anständig leben"* weiß ist da gute Vorbereitung und Planung das A und O. Spontan wie ich aber nunmal so bin habe ich natürlich sofort gestartet, ohne groß darüber nachzudenken. Was immerhin den Vorteil hatte, dass mein Freund, der natürlich nicht besonders begeistert davon ist, dass er genötigt wird mitzumachen, nicht losziehen konnte um irgendwelche sinnlosen Hamsterkäuft zu tätigen.
Mein Trick um den ersten Tag sinnvoll zu überstehen: Zu Hause bleiben. Ich werde mich heute einfach der ganzen Werbung und dem ganzen Konsum nicht aussetzen.
Der Plan hat super funktioniert. Bis abends...! Am frühen Abend, früher als sonst, kam unser Kater von draußen rein und jammerte uns nur noch die Ohren voll. Das ist ungewöhnlich, schließlich ist er freiwillig reingekommen. Also kurz alles abgecheckt. Seiner Schwester geht es gut, das Fenster ist noch offen, eine Maus oder einen Vogel hat er nicht mitgebracht, Katzenklo ist frei zugänglich, Wasser ist da...oh Shit...Katzenfutter ist alle. So viel zu der guten Vorbereitung. Für uns ist Essen für wahrscheinlich Monate da, aber an die Katzen habe ich in dem Moment in dem ich mich für mein Emperiment entschieden habe natürlich nicht gedacht. Kurzer Blick in den Kühlschrank. Rohes Fleisch was man ihnen geben könnte ist auch nicht da. Mäuse jagen scheint für den Kater keine Alternative zu sein (er bevorzugt es mit ihnen zu spielen).
Also muss ich wohl einsehen, dass ich nun wirklich direkt am esten Tag gescheitert bin. Ich fahre los um Katzenfutter zu kaufen. Diesmal gleich eine ganze Palette, dann kann nichts mehr schief gehen, selbst wenn wir das Prijekt verlängern.
Aber einen positiven Aspekt hat das ganze schonmal: Der Einkauf geht erstaunlich schnell. Zielgerichtet und entschlossen nichts sinnloses zu kaufen steuere ich auf das Katzenfutter und im Anschluss direkt auf die Kasse zu. Um mich nicht verführen zu lassen setze ich mir innerlich Scheuklappen auf und gehe dieses mal bewusst nicht an den Angeboten vorbei, was ich sonst jedes mal tue, es könnte ja sein, dass man etwas sparen kann.
Ich ziehe also schon jetzt meinen ersten Entschluss für die Zukunft aus meinem Experiment: Ab sofort gehe ich nur noch einkaufen wenn ich etwas brauche, plane den Einkauf und kaufe auch exakt nur das ein was auf dem Einkaufszettel steht. Sollte ich etwas vergessen haben aufzuschreiben kann es nicht so wichtig gewesen sein. So spare ich Zeit, Geld und Platz in meinen Schränken.


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